Besuch des Naturkundemuseums in Berlin

Am 26.05.2016 besuchte die Jahrgangsstufe 10 des barnim-gymnasium bernau das größte Naturkundemuseums Deutschlands. Alle freuten sich auf die beeindruckenden Bestände die mehr als 30 Millionen Objekte umfassen. Schon früh trafen sich alle am Bahnhof Bernau bei Berlin, um dann mit ihren Mitschülern die Exkursion zu beginnen. Unsere Schüler erreichten das Naturkundemuseum über den gleichnamigen U-Bahnhof. Um 10 Uhr versammelten sich alle voller Vorfreude vor dem stattlichen Museum. Man quatschte und fand sich in seinen Gruppe ein, um sich anschließenden in der Menge nicht zu verlieren. Das kühle, regnerische und bewölkte Wetter war wie für ein Museumsbesuch gemacht. Um 10:30 wurden wir endlich eingelassen. Beim Eintritt flog über unsere Köpfe ein Lebensgroßer dargestellter Pterosauria hinweg und von weiten konnte man das beeindruckende und überarbeitete Skelett von einem Brachiosaurus erspähen. Nach dem wir uns von dem atemberaubenden Anblick beruhigt haben, begannen auch schon die faszinierenden Führungen. Damit jeder Schüler alles von der Führung mitbekommen konnte, wurden sie in 15-Mann große Gruppen eingeteilt. Jede von diesen Gruppen hatte einen eigenen Gruppenführer. Damit nicht alle auf einem Haufen aufeinander trafen, begannen die Führungen an unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten.
Die Klassen behandelten im Biologieunterricht das Thema „Evolution“. Somit waren die Schwerpunkte für die Schüler die „Evolution der Pferde“ und „Primaten und Hominisation“. In einer ausführlichen Führung wurden einige Inhalte aus den Unterrichten wiederholt. Aber es gab viele neue interessante Dinge die sich die Schüler für die späteren Aufgaben notierten. Es gab aber vor allem einiges zu sehen. Viele Tiere wurden in lebensechter Größe aufgestellt, um sie uns besser vorstellen zu können. So konnten die Schüler den Größenunterschied zwischen dem, im Verhältnis kleinen, Urpferd, zum großen Urpferd erkennen. Aber auch präparierte Tiere, die mal gelebt haben, konnten die Schüler voller Ehrfurcht bestaunen. Was die meisten sehr überraschte, war den berühmten Eisbären Knut hinter Glas vorzufinden. Viele kannten ihn aus ihren Kindheitstagen und waren daher um so mehr interessiert, was es mit ihm besonderes auf sich hat. Doch es gab nur präparierte Tiere, sondern auch einen sehr lebendigen Lungenfisch. Die Schüler konnten das Phänomen des Lungenfisches hautnah miterleben. Dieser Fisch kann nämlich sowohl unter Wasser, als auch an der Wasseroberfläche atmen und als hätte es der Fisch geahnt, das wissbegierige und erwartungsvolle Schüler um ihn standen ,zeigte er den Schülern, wie er an der  Oberfläche auftauchte, einen  kräftigen Atemzug nahm und anschließend wieder abtaucht. Nach der ersten Führungsrunde durften die Schüler die schon fertig waren, sich frei im Museum bewegen um sich Notizen zu machen oder ihre Entdeckungen per Kamera aufzunehmen. Die meisten arbeiteten fleißig an ihren Aufgaben und tauschten sich  untereinander aus. Das Museum schenkte uns viele spannende und neue Eindrücke die uns das Thema Evolution in einem neuem Licht sehen lies. Was wir vorher nur in Büchern und Reportagen gesehen haben, sahen wir plötzlich in lebensechter Größe.

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